Aktuelle Informationen zu Corona

Medien, die unzensiert und umfassend zur Lage berichten:

https://www.journalistenwatch.com/

https://www.rubikon.news/

http://blauerbote.com/

https://deutsch.rt.com

https://www.wodarg.com/

Aktuelle Meinungen von Medizinern und Fachleuten zum Thema Corona (www.swprs.org)

6. und 7. April 2020

  • Die neuesten Zahlen aus einem Spezialbericht des deutschen Robert-Koch-Instituts zeigen, dass die sogenannte Positivenrate (d.h. die Anzahl Testpositiver pro Anzahl Tests) deutlich langsamer zunimmt als die von den Medien gezeigten Exponentialkurven und Ende März erst bei rund 10% lag, ein für Coronaviren grundsätzlich typischer Wert. Von einer „gefährlich schnellen Verbreitung des Virus“ könne deshalb „keine Rede sein“, so das Magazin Multipolar.
  • Professor Klaus Püschel, Chef der Hamburger Rechtsmedizin, erklärte zu Covid19: „Die­ses Vi­rus be­ein­flusst in ei­ner völ­lig über­zo­ge­nen Wei­se un­ser Le­ben. Das steht in kei­nem Ver­hält­nis zu der Ge­fahr, die vom Vi­rus aus­geht. Und der as­tro­no­mi­sche wirt­schaft­li­che Scha­den, der jetzt ent­steht, ist der Ge­fahr, die von dem Vi­rus aus­geht, nicht an­ge­mes­sen. Ich bin über­zeugt, dass sich die Co­ro­na-Sterb­lich­keit nicht mal als Peak in der Jah­res­s­terb­lich­keit be­merk­bar ma­chen wird.“ So sei bis­her in Ham­burg „kein ein­zi­ger nicht vor­er­krank­ter Mensch“ an dem Vi­rus ver­stor­ben: „Al­le, die wir bis­her un­ter­sucht ha­ben, hat­ten Krebs, ei­ne chro­ni­sche Lun­gen­er­kran­kung, wa­ren star­ke Rau­cher oder schwer fett­lei­big, lit­ten an Dia­be­tes oder hat­ten ei­ne Her­z-K­reis­lauf-Er­kran­kung.“ Da sei das Vi­rus so­zu­sa­gen der letz­te Trop­fen ge­we­sen, der das Fass zum Über­lau­fen brach­te. „Co­vid-19 ist nur im Aus­nah­me­fall ei­ne töd­li­che Krank­heit, in den meis­ten Fäl­len je­doch ei­ne über­wie­gend harm­los ver­lau­fen­de Vi­rus­in­fek­ti­on.“

    Zudem erklärte Dr. Püschel: „In nicht wenigen Fällen haben wir auch festgestellt, dass die aktuelle Coronainfektion überhaupt nichts mit dem tödlichen Ausgang zu tun hat, weil andere Todesursachen vorliegen, zum Beispiel eine Hirnblutung oder ein Herzinfarkt.“ Corona an sich sei eine „nicht besonders gefährliche Viruserkrankung“, sagt der Rechtsmediziner. Er plädiert für eine auf konkreten Unter­suchungs­befunden beruhende Statistik. „Alle Mutmaßungen über einzelne Todesfälle, die nicht sachkundig überprüft worden sind, schüren nur Ängste.“

    Die Freie und Hansestadt Hamburg hatte zuletzt, entgegen den Vorgaben des Berliner Robert-Koch-Instituts, damit begonnen, zwischen Todesfällen „mit“ und „durch“ Coronaviren zu unterscheiden, was zu einem Rückgang der Covid19-Todesfälle führte.
  • Der deutsche Virologe Hendrik Streeck führt derzeit eine Pilotstudie durch, um die Verbreitung und die Übertragungswege des Covid19-Erregers zu bestimmen. In einem Interview erklärt er: „Ich habe mir die Fälle von 31 der 40 Verstorbenen aus dem Landkreis Heinsberg einmal genauer angeschaut – und war nicht sehr überrascht, dass diese Menschen gestorben sind. Einer der Verstorbenen war älter als 100 Jahre, da hätte auch ein ganz normaler Schnupfen zum Tod führen können.“ Übertragungen durch Türklinken und dergleichen, d.h. sogenannte Schmier­infektionen, habe er bisher entgegen ursprünglicher Annahmen keine nachweisen können.
  • Erste Schweizer Krankenhäuser müssen aufgrund der sehr geringen Auslastung Kurzarbeit anmelden: „Das Personal hat in allen Abteilungen zu wenig zu tun und hat in einem ersten Schritt Überzeiten abgebaut. Jetzt wird auch Kurzarbeit angemeldet. Die finanziellen Folgen sind gross.“ Zur Erinnerung: Eine auf unrealistischen Annahmen basierende Studie der ETH Zürich prog­nos­tizierte für den 2. April erste Engpässe in Schweizer Kliniken. Dazu kam es bisher nirgends.
  • In der Schweiz gab es Anfang 2017 eine ausgeprägte Grippewelle. Damals kam es in den ersten sechs Wochen des Jahres zu knapp 1500 zusätzlichen Sterbefällen bei der über 65-jährigen Bevölkerung. Normalerweise sterben in der Schweiz rund 1300 Personen pro Jahr an den Folgen einer Lungenentzündung, wovon 95% über 65 Jahre alt sind. Zum Vergleich: Derzeit wird in der Schweiz von insgesamt 762 Todesfällen mit (nicht durch) Covid19 berichtet.
  • Der Geschäftsführer eines deutschen Umweltlabors vermutet, dass die Bewohner der norditalienischen Lombardei aufgrund einer notorisch hohen Legionellenbelastung besonders anfällig für Vireninfektionen wie Covid19 sind: „Ist die Lunge wie in der aktuellen Situation durch eine Virusinfektion geschwächt, haben Bakterien leichtes Spiel, können den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen und Komplikationen verursachen.“ In der Lombardei sei es bereits in der Vergangenheit durch mit Legionellen verseuchte Verdunstungs­kühlanlagen zu regionalen Pneumonie-Ausbrüchen gekommen.
  • Aufgrund von Angaben aus China wurden weltweit medizinische Protokolle definiert, die für testpositive Intensivpatienten rasch eine invasive künstliche Beatmung durch Intubation vorsehen. Einerseits gehen die Protokolle davon aus, dass eine schonungs­vollere nicht-invasive Beatmung durch eine Maske zu schwach sei, andererseits besteht vor allem die Befürchtung, das „gefährliche Virus“ könne sich sonst duch Aerosole verbreiten. Bereits im März haben deutsche Mediziner aber darauf aufmerksam gemacht, dass die Intubation zu zusätzlichen Lungenschäden führen kann und eine insgesamt schlechte Erfolgsaussicht hat. Inzwischen haben sich auch US-Mediziner gemeldet, die beschreiben, dass die Intubation den Patienten „mehr schade als nütze“. Die Patienten würden oftmals nicht an einem akuten Lungenversagen leiden, sondern eher an einer Art Höhenkrankheit, die durch die künstliche Beatmung mit erhöhtem Druck noch verschlimmert werde. Bereits im Februar meldeten südkoreanische Mediziner hingegen, dass kritische Covid19-Patienten gut auf eine Sauerstofftherapie ohne Beatmungsgerät ansprechen. Der oben genannte US-Mediziner warnt, man müsse den Einsatz der Beatmungsgeräte dringend überdenken, um keine zusätzlichen Schäden zu verursachen.
  • Das offizielle US-Modell für Covid19 hat die Hospitalisierungen bisher 8 mal, die Intensivpatienten 6.4 mal, und die erforderlichen Beatmungsgeräte 40.5 überschätzt.
  • Ein Beitrag von ARD Monitor zur übertrieben dargestellten „Schweinegrippe“ von 2009 zeigt erstaunliche Parellelen zur heutigen Situation. Das Fazit des ARD-Beitrags lautete: „Die eigentliche Pandemie ist die Angst vor ihr.“
Weitere Meldungen
  • Die Internetseite von Dr. Wolfgang Wodarg, einem der frühesten und international bekanntesten Kritiker der Covid19-Panik, wurde heute vom deutschen Anbieter Jimdo für einige Stunden gelöscht und erst nach starken Protesten wieder aufgeschaltet. Es ist nicht bekannt, ob die zeitweise Löschung aufgrund von allgemeinen Beschwerden oder aufgrund von einer politischen Anweisung erfolgte.
  • Bereits zuvor wurde die universitäre E-Mail-Adresse des emeritierten Professors Dr. Sucharit Bhakdi, der einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasste, deaktiviert, nach Protesten aber ebenfalls wieder reaktiviert.
  • Das dänische Parlament hat am 2. April ein neues Gesetz erlassen, dass die Publikation von Informationen zu Covid-19, die nicht den Vorgaben der Regierung entsprechen, verbietet und die Löschung von Internetseiten sowie die Bestrafung oder Inhaftierung von Autoren ermöglicht. Einige Kommentatoren haben sich daraufhin sofort zurückgezogen.
  • Der deutsche Wissenschafts- und Medizinjournalist Harald Wiesendanger schreibt in einem Artikel, dass sein Berufsstand in der derzeitigen Krise völlig versage: „Wie ein Berufsstand, der als unabhängige, kritische, unvoreingenommene Vierte Gewalt die Mächtigen kontrollieren soll, ebenso blitzschnell wie nahezu einmütig derselben kollektiven Hysterie erliegen kann wie sein Publikum und sich für Hofberichterstattung, Regierungspropaganda, expertengläubige Vergöt­te­rung der Heiligen Kuh Wissenschaft hergibt: Das ist mir unbegreiflich, es widert mich an, ich habe genug davon, ich distanziere mich voller Fremdscham von dieser unwürdigen Performance.“
  • Derzeit befindet sich rund ein Drittel der Menschheit in einem „Lockdown“, das sind mehr Menschen als zur Zeit des Zweiten Weltkriegs lebten.
  • In den USA sind die Gesuche für Arbeitslosengeld auf über sechs Millionen hochgeschnellt (siehe Grafik), ein seit der Großen Depression von 1929 historisch einmaliger Wert.
  • Über einhundert Menschen- und Bürger­rechts­organisationen warnen davor, dass die Menschheit durch die „Corona-Krise“ in einen Über­wachungs­staat schlafwandelt. Auf Twitter hat sich inzwischen neben dem Hastag #covid19 auch #covid1984 etabliert.
  • Der US-Geostratege Henry Kissinger schreibt im Wall Street Journal, „Die Coronavirus-Pandemie wird für immer die Weltordnung verändern“. Die USA müssten ihre Bürger „beschützen“ und gleichzeitig „eine neue Epoche planen“.

5. April 2020

  • In einem aufschlussreichen 40-minütigen Interview erklärt der international renommierte Epidemiologie-Professor Knut Wittkowski aus New York, dass die getroffenen Maßnahmen zu Covid19 allesamt kontraproduktiv seien. Statt „social distancing“, Schulschließungen, „lock down“, Mundschutz, Massentests und Impfungen müsse das Leben möglichst ungestört weitergehen und möglichst rasch eine Immunität in der Bevölkerung aufgebaut werden. Covid-19 sei nach allen bisherigen Erkenntnissen nicht gefährlicher als frühere Grippeepidemien.
  • Das British Medical Journal (BMJ) berichtet, dass laut neuesten Daten aus China 78% der testpositiven Personen keine Symptome zeigen. Ein Oxford-Epidemiologe sagt dazu: „Diese Resultate sind sehr, sehr wichtig. () Wenn diese Resultate repräsentativ sind, dann müssen wir uns fragen, warum zur Hölle wir einen Lockdown betreiben?“
  • Dr. Andreas Sönnichsen, Leiter der Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin an der Medizinischen Universität Wien sowie Vorsitzender des Netzwerks für evidenzbasierte Medizin, hält die bisher verfügten Maßnahmen für „irre“. Der ganze Staat werde lahmgelegt, nur um „die wenigen, die es betreffen könnte, zu schützen“.
  • Die schwedische Regierung hat als erste weltweit angekündigt, künftig offiziell zwischen Todesfällen „durch“ und Todesfällen „mit“ dem Coronavirus zu unterscheiden. Dies dürfte zu einer Reduktion der gemeldeten Todesfälle führen. Derweil nimmt der internationale Druck auf Schweden, seine liberale Strategie aufzugeben, interessanterweise laufend zu.
  • Das Gesundheitsamt von Hamburg lässt testpositive Sterbefälle neu durch die Rechtsmedizin untersuchen, um nur noch „echte“ Corona-Todesfälle zu zählen. Dadurch habe sich die Anzahl der Todesfälle im Vergleich zu den Angaben des Robert-Koch-Instituts bereits um bis zu 50% reduziert.
  • Das deutsche Ärzteblatt berichtete bereits 2018 von einer „Vielzahl an Lungen­ent­zündungen“ in Norditalien, die die Behörden beunruhigten. Damals wurde unter anderem verunreinigtes Trinkwasser als Grund vermutet.
  • Die deutsche Pharmazeutische Zeitung weist daraufhin, dass in der aktuellen Situation oftmals „Patienten schwer erkranken, sogar versterben, ohne zuvor respiratorische Symptome entwickelt zu haben.“ Neurologen vermuten diesbezüglich, dass die Coronaviren auch Nervenzellen schädigen könnten. Eine andere Erklärung wäre indes, dass diese oftmals pflegebedürftigen Patienten durch den sehr hohen Stress versterben.
  • Laut den neuesten Zahlen aus der Schweiz sind die häufigsten Symptome der testpositiven Patienten in Krankenhäusern Fieber, Husten und Atembeschwerden. Bei 43% oder ca. 900 Personen liegt eine Lungenentzündung vor. Auch in diesen Fällen ist indes nicht a priori klar, ob sie durch das Coronavirus oder durch andere Erreger ausgelöst wurde. Der Altersmedian der testpositiven Verstorbenen liegt bei 83 Jahren, die Spanne reicht bis 101 Jahre.
  • Das britische Projekt „In Proportion“ verfolgt die Sterblichkeit „mit“ Covid19 im Vergleich zur Sterblichkeit durch Influenza und zur Gesamtsterblichkeit, die auch in Großbritannien weiterhin im Normalbereich oder darunter liegt und derzeit abnimmt.
  • Im US-Bundesstaat Indiana haben aufgrund des Lockdowns und der wirtschaftlichen Folgen die Anrufe bei der Hotline für psychische Probleme und Suizidgedanken um über 2000% von 1000 auf 25,000 Anrufe pro Tag zugenommen.
  • Das medizinische Fachportal Rxisk weist darauf hin, dass verschiedene Medikamente das Infektionsrisiko für Coronaviren um teilweise bis zu 200% erhöhen können.
Weitere Meldungen
  • Der britische Journalist Peter Hitchens beschreibt in einem Artikel mit dem Titel „We love Big Brother“, wie sich auch zuvor kritische Menschen trotz fehlender medizinischer Evidenz von der Angst anstecken ließen. In einem Interview erklärt er mit Blick auf die bedrohten Grundrechte, dass Kritik derzeit „eine moralische Verpflichtung“ sei.
  • Der deutsche Historker René Schlott schreibt über das „Rendesvouz mit dem Polizeistaat“: „Ein Buch kaufen, auf einer Parkbank sitzen, sich mit Freunden treffen – das ist jetzt verboten, wird kontrolliert und denunziert. Die demokratischen Sicherungen scheinen durchgebrannt. Wo und wie soll das enden?“
  • In Deutschland bereiten mehrere Anwaltskanzleien Klagen gegen die erlassenen Maßnahmen und Verordnungen vor. Eine Fachanwältin für Medizinrecht schreibt in einer Pressemitteilung: „Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Dies gilt für alle Corona-Verordnungen der 16 Bundesländer. Insbesondere sind diese Maßnahmen nicht durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt, welches erst vor wenigen Tagen in Windeseile überarbeitet wurde. ()  Denn die vorliegenden Zahlen und Statistiken zeigen, dass die Corona-Infektion bei mehr als 95 % der Bevölkerung harmlos verläuft (oder vermutlich sogar bereits verlaufen ist) und somit keine schwerwiegende Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.“
  • Der Offene Brief von Professor Sucharit Bhakdi and Bundeskanzlerin Angela Merkel ist inzwischen in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Türkisch, Niederländisch und Estnisch verfügbar, weitere Sprachen folgen.
  • In einem Interview (EN/DE) warnt NSA-Whistleblower Edward Snowden, dass Covid19 gefährlich, aber temporär sei, die Zerstörung der Grundrechte hingegen tödlich und permanent.

3. April 2020

USA: Weitere Videos von Bürgerjournalisten zeigen, dass es in den von US-Medien als „Kriegszonen“ beschriebenen Krankenhäusern in der Realität weiterhin sehr ruhig ist.

Österreich: Auch in Österreich werden die „Corona-Todesfälle“ offenbar „sehr liberal“ definiert, wie Medien berichten: „Zählt man auch als Corona-Toter, wenn man mit dem Virus infiziert, aber an etwas anderem gestorben ist? Ja, sagen Rudi Anschober und Bernhard Benka, Mitglied der Corona-Task Force im Gesundheitsministerium. „Es gibt eine klare Regel derzeit: Gestorben mit dem Coronavirus oder an dem Coronavirus“, führt Benka aus. Alle diese Fälle zählen zur Statistik. Ein Unterschied, woran der Patient tatsächlich gestorben ist, wird nicht gemacht. Flapsig formuliert zählt also auch ein 90-Jähriger, der mit einem Oberschenkelhalsbruch stirbt und sich in den Stunden vor seinem Tod mit Corona infiziert, als Corona-Toter. Um nur ein Beispiel zu nennen.“

Deutschland: Das deutsche Robert-Koche-Institut rät nun sogar von Autopsien testpositiver Verstorbener ab, da das Risiko einer Tröpfcheninfektion durch Aerosole angeblich zu hoch sei. Dadurch kann jedoch die wirkliche Todesursache in vielen Fällen nicht mehr bestimmt werden.

Ein Facharzt für Pathologie kommentiert dies wie folgt: „Ein Schelm, wer böses dabei denkt! Bisher war es für Pathologen selbstverständlich, mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch bei infektiösen Erkrankungen wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, PRION-Erkrankungen usw. zu obduzieren. Es ist schon bemerkenswert, dass bei einer Seuche, die über den ganzen Globus hinweg Tausende von Patienten dahin rafft und die Wirtschaft ganzer Länder nahezu zum Stillstand bringt, nur äußerst spärliche Obduktionsbefunde (sechs Patienten aus China) vorliegen. Sowohl aus seuchenpolizeilicher als auch aus wissenschaftlicher Sicht sollte hier doch ein besonders großes öffentliches Interesse an Obduktionsbefunden bestehen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Hat man Angst, davor, die wahren Todesursachen der positiv getesteten Verstorbenen zu erfahren? Könnte es sein, dass die Zahlen der Corona-Toten dann dahin schmelzen würden wie Schnee in der Frühlingssonne.“

Italien: Russisches Fachpersonal habe „merkwürdige Todesfälle“ in Pflegeheimen in der Lombardei bemerkt: „So wurden in der Stadt Gromo Zeitungsangaben zufolge mehrere Fälle registriert, in denen angebliche Coronavirus-Infizierte einfach eingeschlafen und nicht wieder erwacht sind. Bei den Verstorbenen wurden bis dahin keine ernstzunehmenden Symptome der Krankheit festgestellt. () Wie der Direktor des Seniorenheims später im Gespräch mit RIA Novosti präzisierte, sei es unklar, ob die Gestorbenen tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert wurden, weil niemand in dem Heim darauf getestet worden sei. () In den Heimen, in denen Ärzte- und Pflegeteams aus Russland tätig sind, werden Korridore, Bettenzimmer und Speiseräume desinfiziert.“

Ähnliche Fälle wurden auch aus Deutschland bereits berichtet: Pflegepatienten ohne Krank­heits­symptome sterben in der aktuellen Ausnahmesituation plötzlich und gelten dann als „Corona-Todesfälle“. Hier stellt sich erneut die folgenschwere Frage: Wer stirbt am Virus, und wer stirbt an den teilweise extremen Maßnahmen?

Pflegekräfte: Die Süddeutsche Zeitung berichtet: „In ganz Europa gefährdet die Pandemie die Versorgung alter Menschen zu Hause, weil Pflegekräfte nicht mehr zu ihnen können – oder das jeweilige Land fluchtartig verlassen haben Richtung Heimat.“

Weiteres: Stanford-Medizinprofessor Dr. Jay Bhattacharya gab ein halbstündiges Interview, in dem er den „conventional wisdom“ zu Covid19 infrage stellt. Die bisherigen Maßnahmen seien auf sehr unsicherer und teilweise fragwürdiger Datenbasis beschlossen worden.

2. April, 2020 (II)

  • Schon 2018 titelte der britische Guardian: „Pollution and flu bring steep rise in lung-related illnesses„. Shortage of specialists adds to worries that surge in respiratory diseases is putting pressure on A&Es.
  • Inzwischen beschweren sich selbst Vertreter von Pflegeheimen über die restriktiven Maßnahmen und die unangebrachte Medien­bericht­erstattung zu Covid19.
  • Zahlen aus der norditalienischen Stadt Treviso (bei Venedig) zeigen, dass die Gesamtmortalität in den städtischen Krankenhäusern bis Ende März trotz 108 testpositiven Verstorbenen in etwa gleich blieb wie in den Vorjahren. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die temporär erhöhte Mortalität an einigen Orten eher mit Drittfaktoren wie Panik und Kollaps zu tun haben dürften, als nur mit dem Coronavirus.
  • Professor Martin Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektions­epidemiologie, übt scharfe Kritik an den Covid19-Maßnahmen. Diese seien „völlig haltlos“ und würden „Augenmaß und ethische Grundsätze“ mit Füßen treten.
  • Professor John Oxford von der Queen Mary Universität London, ein weltweit führender Virologe und Influenza-Spezialist, kommt zu folgender Einschätzung bezüglich Covid19: „Persönlich würde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Winter­grippe­epidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 Todesfälle in den Risikogruppen, d.h. über 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl überschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!“

2. April 2020 (I)

Deutschland

Laut dem neuesten Influenza-Bericht des deutschen Robert-Koch-Instituts ist die Anzahl der akuten Atemwegs­erkrankungen zuletzt „bundesweit stark gesunken“. Die Werte seien „in allen Altersgruppen stark zurückgegangen.“

Bis zum 20. März (KW12) sei die Gesamtzahl stationär behandelter Fälle mit akuten Atemwegs­erkrankungen deutlich gesunken. In der Altersgruppe ab 80 Jahre und älter habe sich die Fallzahl im Vergleich zur Vorwoche sogar fast halbiert.

In den 73 untersuchten Krankenhäusern haben 7 % aller Fälle mit Atemwegserkrankungen eine COVID-19-Diagnose erhalten. In den Altersgruppen 35-59 Jahre waren es 16% und in der Altersgruppe 60-79 Jahre waren es 13%, die eine COVID-19-Diagnose erhielten.

Diese Zahlen entsprechen jenen aus anderen Ländern sowie der grundsätzlich typischen Verbreitung von Coronaviren (5 bis 15%).

Grippeähnliche Erkrankungen insgesamt und Akute Atemwegserkrankungen in Krankenhäusern (Robert-Koch-Institut, KW13 und KW12)

Ein Artikel in der ZEIT befasst sich mit der Frage der Intensivpatienten in Deutschland:

„Zurzeit beobachten Politiker, Fachleute und viele Bürger täglich mit Sorge die exponentiell steigende Zahl der Menschen, die sich neu infizieren. Jedoch ist das nicht die entscheidende Kennziffer, um einschätzen zu können, wie schwer die Corona-Krise Deutschland trifft und treffen wird. Denn sie wird vor allem durch die Zahl der seit Wochen immer stärker gesteigerten Tests verfälscht.

Um die Belastung des Gesundheitssystems zu messen, ist dagegen vor allem Zahl derjenigen wichtig, die so schwer erkrankt sind, dass sie beatmet werden müssen. Solange es genug Beatmungsplätze für sie gibt, können sehr viele von ihnen gerettet werden. Erst wenn diese Betten knapp werden, droht eine Situation wie in Italien.

Das DIVI-Register zeigt nun, dass die Lage auf den deutschen Intensivstationen bisher entspannt ist. „Noch sind wir in einem komfortablen Bereich“, sagt Grabenhenrich. Die Zahl der schwer Erkrankten steige längst nicht so steil wie die Zahl der Infizierten und selbst wenn, könne man noch sehr viele Intensivbetten mit einer sehr guten Ausstattung zur Verfügung stellen.“

Schweiz

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet, dass bisher circa 139,330 Covid19-Tests durchgeführt wurden, davon fiel das Resultat bei 15% positiv aus (PDF). Auch diese Zahl entspricht dem aus anderen Ländern bekannten und für Coronaviren typischen Wert und scheint, soweit ersichtlich, auch in der Schweiz bisher nicht zuzunehmen.

Lediglich die in den Medien oft genannte Anzahl der Tests nimmt exponentiell zu, nicht jedoch die Anzahl der „Infizierten“, Erkrankten oder gar Verstorbenen.

Am 31. März wurde indes eine neue wöchentliche Mortalitätsstatistik publiziert, die in der Schweiz für die 12. Kalenderwoche (bis zum 22. März) erstmals eine erhöhte Gesamtmortalität in der Altersgruppe 65+ prognostiziert (siehe Grafik unten). Konkret soll die Gesamtmortalität um rund 200 Todesfälle pro Woche zunehmen.

Diese Zunahme sei „Ausdruck der gegenwärtigen Pandemie“. Hier ergibt sich folgendes Problem: Bis zum 22. März gab es in der Schweiz insgesamt 106 testpositive Todesfälle. Eine Zunahme um 200 Todesfälle pro Woche würde bedeuten, dass ein Großteil der zusätzlichen Sterblichkeit nicht durch das Virus, sondern durch die „Gegenmaßnahmen“ verursacht wird.

Eine andere Erklärung wäre, dass die ca. 200 testpositiven Todesfälle der Folgewoche (KW13) bereits eingerechnet wurden. Dies würde bedeuten, dass alle testpositiven Todesfälle als zusätzliche Todesfälle angenommen werden. Angesichts des Alters- und Krankheitsprofils sowie der inernationalen Erfahrungen wäre dies jedoch eine durchaus zweifelhafte Annahme.

Tatsächlich wird im Bericht denn auch angemerkt: „Diese ersten Schätzungen sind noch sehr unsicher, sodass keine exakten Zahlen publiziert werden können.“

Sollte sich herausstellen, dass ein Großteil der testpositiven Todesfälle (Medianalter: 83 Jahre) keine zusätzlichen Todesfälle sind, so wäre die Gesamtmortalität entweder nicht erhöht, oder sie wäre hauptsächlich wegen der drastischen Maßnahmen erhöht, wie von manchen Experten befürchtet.

Wöchentliche Mortalität bis zum 22. März 2020 (BFS, Datenstand 31. März 2020)

Der Schweizer Tages-Anzeiger hat die aktuelle Gesamtmortalität im Vergleich mit früheren Jahren dargestellt (siehe Grafik unten). Dies illustriert, dass die jetzige Mortalität, selbst falls tatsächlich erhöht, weiterhin unter den stärkeren Grippewintern der vergangenen Jahre liegt.

Wöchtentliche Mortalität im Jahresverlauf. Enddatum ist der 22. März, nicht der 31. März (TA)
USA

Biophysiker Felix Scholkmann hat den Umstand visualisiert, dass in den USA (wie im Rest der Welt) nicht die Anzahl der „Infizierten“ exponentiell zunimmt, sondern die Anzahl der Tests. Die Anzahl der „Infizierten“ in Relation zur Anzahl an Tests bleibt im Wesentlich konstant (zwischen 10 und 20%), was im Prinzip gegen eine laufende virale Epidemie spricht.

Anzahl an positiver und negativer Tests (links) und Anteil an positiven Tests (rechts) (Scholkmann, US Daten)
Weiteres
  • Für Großbritannien bestimmte Viren-Testkits mussten zurückgerufen werden, da sie bereits Coronaviren-Bestandteile enthielten.
  • Die Studie des britischen Imperial College, die hunderttausende zusätzliche Todesfälle prognostizierte, jedoch nie in einer Fachzeitschrift veröffentlicht oder einem Review unterzogen wurde, basierte auf weitgehend unrealistischen Annahmen, wie sich nun zeigte.
  • Die BBC fragt, „Werden die Todesfälle durch das Coronavirus verursacht?“, und antwortet: „Es könnte eine Hauptursache sein, ein zusätzlicher Faktor, oder einfach auch noch da.“ So sei ein 18 Jahre alter Mann als „jünstes Corona-Opfer“ gemeldet worden, nach einem positiven Test am Tag vor seinem Tod. Das Krankenhaus habe später jedoch mitgeteilt, der junge Mann sei an einer schweren Vorerkrankung gestorben.
  • Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC hat sehr strenge Vorgaben veröffentlicht für den Umgang mit testpositiven oder „vermutlich testpositiven“ Leichnamen. Angesichts der bisher sehr tiefen Mortalitätsraten erscheinen solche Vorgaben aus medizinischer Sicht durchaus fraglich; sie erhöhen jedoch die Belastung für das Gesundheits- und Bestattungswesen signifikant, und sind zugleich sehr medienwirksam.
  • Der Bayerische Rundfunk hat einen kritischen Kommentar zum Offenen Brief von Professor Sucharit Bhakdi an Bundeskanzlerin Merkel veröffentlicht.
  • In der ARTE-Dokumentation „Profiteure der Angst“ von 2009 wird gezeigt, wie die hauptsächlich privat finanzierte WHO eine harmlose Grippewelle (die sogenannte „Schweinegrippe“) zu einer globalen Pandemie hochstufte und in der Folge für mehrere Milliarden Dollar teilweise gefährliche Impfstoffe an die Regierungen verkauft wurden. Einige der damaligen Protagonisten sind auch in der heutigen Situation wieder prominent vertreten.
  • Der frühere Richter am britischen Supreme Court, Jonathan Sumption, erklärte in einem BBC-Interview zu den britischen Maßnahmen: „So sieht ein Polizeistaat aus.“

1. April 2020

Zur Situation in Italien

Italienische Ärzte berichteten, dass sie bereits Ende letztes Jahr schwere Lungen­ent­zündungen in Norditalien beobachteten. Genetische Analysen zeigen nun aber, dass das „Covid19-Virus“ offenbar erst im Januar in Italien auftauchte. „Die schweren Lungen­ent­zündungen, die im November und im Dezember in Italien diagnostiziert wurden, müssen also auf einen anderen Erreger zurückzuführen sein“, so die NZZ. Dies wirft einmal mehr die Frage auf, welche Rolle das Covid19-Virus in der italienischen Situation tatsächlich spielt, und welche Rolle andere Faktoren spielen.

Am 30. März wurde hier auf die Liste der „während der Corona-Krise“ verstorbenen italienischen Ärzte aufmerksam gemacht, von denen viele in Wirklichkeit längst pensioniert und bis 90 Jahre alt waren und mit der Krise nicht direkt zu tun hatten. Heute nun wurden auf der Liste alle Geburts­jahr­e entfernt (siehe aber die letzte Archiv-Version). Ein seltsamer Vorgang.

Außerdem erreicht uns folgende Mitteilung eines Beobachters aus Italien, der weitere Aspekte zur dramatischen Situation in Italien anführt, die weit über ein Virus hinausreichen dürfte:

„In den letzten Wochen haben die meisten osteuropäischen Pflegekräfte, die im 24 Stunden Dienst 7 Tage die Woche in der Betreuung von Pflegebedürftigen in Italien arbeiteten, fluchtartig das Land verlassen. Dies nicht zuletzt wegen der Panikmache und den von den „Notstandsregierungen“ angedrohten Ausgangssperren und Grenzschließungen. Deshalb wurden alte pflegebedürftige Personen und Behinderte, teilweise ohne Verwandte, von ihren BetreuerInnen hilflos zurückgelassen.

Viele von diesen verlassenen Menschen landeten dann nach einigen Tagen in den seit Jahren permanent überlasteten Krankenhäusern, weil sie unter anderem dehydriert waren. Leider fehlte den Spitälern jetzt auch noch das Personal, welches eingesperrt in den Wohnungen auf die Kinder aufpassen mussten, weil Schulen und Kindergärten geschlossen worden waren. Dies führte dann in der Folge zum vollkommenen Zusammenbruch der Behinderten- und Altenpflege gerade in den Gebieten, wo weitere noch härtere „Maßnahmen“ angeordnet wurden und zu chaotischen Verhältnissen.

Der Pflegenotstand, der durch die Panik entstand, führte temporär zu vielen Todesopfern unter den Pflegebedürftigen und zunehmend auch unter jüngeren Patienten der Krankenhäuser. Diese Todesopfer dienten dann den Verantwortlichen und den Medien dazu, die Leute in noch mehr Panik zu versetzen, indem sie zum Beispiel meldeten „weitere 475 Todesopfer“, „Die Toten werden von der Armee aus den Krankenhäusern geholt“, untermalt mit Bildern von aufgereihten Särgen und Armeelastwagen.

Das war jedoch die Folge der Angst der Bestattungsunternehmer vor dem „Killervirus“, die deshalb ihre Dienste verwehrten. Außerdem waren es zum einen zu viele Todesfälle auf einmal und zum anderen wurde von der Regierung ein Gesetz erlassen, dass die Leichen, die den Coronavirus trugen eingeäschert werden mussten. In Italien wurden bis zu diesem Datum nur wenige Feuerbestattungen vollzogen. Deshalb gab es nur wenige kleine Krematorien, die sehr schnell an Ihre Grenzen stießen. Die Verstorbenen mussten deshalb in verschiedenen Kirchen aufgebahrt werden.

Diese Entwicklung lief im Prinzip in allen Ländern gleich ab. Die Qualität des Gesund­heits­systems hat jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Auswirkungen. Deshalb gibt es in Deutschland, Österreich oder der Schweiz weniger Probleme als in Italien, Spanien oder den USA. Wie man aber in den offiziellen Zahlen sehen kann, gibt es keine nennenswerte Erhöhung der Mortalitätsrate. Nur einen kleiner Berg, der von dieser Tragödie stammt.“

Kliniken in den USA, Deutschland und der Schweiz
  • Der US-Fernsehsender CBS wurde dabei ertappt, wie er Aufnahmen einer italienischen Intensivstation in einem Beitrag zur aktuellen Situation in New York verwendete, ohne dies zu kennzeichnen. Tatsächlich zeigen dutzende Aufnahmen von Bürgerjournalisten, dass es in den Krankenhäusern an der US Ost- und Westküste derzeit sehr ruhig ist. Auch die in den Medien prominent gezeigten „Leichenkühlwagen“ seien unbenutzt und leer.
  • Das Register der deutschen Intensivstationen zeigt entgegen Medienberichten ebenfalls keine erhöhte Belegung. Ein Mitarbeiter einer Münchner Klinik erklärt, dass man „seit Wochen auf die Welle warte“, aber es gebe „keine Steigerung der Patienten­zahlen“. Die Aussagen der Politiker würden sich nicht mit den eigenen Erfahrungen decken, der „Mythos des Killervirus“ könne „nicht bestätigt“ werden.
  • Auch in Schweizer Kliniken ist bisher keine erhöhte Belegung zu erkennen. Ein Besucher des Kantons­spitals Luzern berichtet, dass dort „weniger los ist als in Norma­lzeiten“. Ganze Stockwerke seien für Covid19 gesperrt worden, aber das Personal „warte immer noch auf die Patienten“. Auch die Krankenhäuser in Bern, Basel, Zug und Zürich seien „leergefegt“. Selbst im Tessin seien die Intensivstationen nicht ausgelastet, dennoch würden nun Patienten in die deutschschweizer Abteilungen verlegt. Rein medizinisch macht dies kaum Sinn.
Weitere medizinische Meldungen
  • Der Infektiologe und Direktor des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Dr. Ansgar Lohse, fordert ein rasches Ende der Ausgangssperren und Kontaktverbote. Es müssten sich mehr Menschen mit Corona infizieren. Kitas und Schulen sollen möglichst bald wieder geöffnet werden, damit Kinder und ihre Eltern durch eine Ansteckung mit dem Coronavirus immun werden können. Die Fortdauer der strikten Maßnahmen würde zu einer Wirtschaftskrise führen, die ebenfalls Menschenleben kostet, so der Mediziner.
  • In Spanien seien 15% der testpositiven Personen Ärzte und Krankenpfleger. Diese bleiben zwar zumeist weitgehend symptomfrei, müssen sich jedoch in Quarantäne begeben, wodurch das spanische Gesundheitssystem zunehmend kollabiert.
  • Dr. John Lee, emeritierter Professor für Pathologie, befasst sich im britischen The Spectator mit der stark irreführenden Definition und Kommunikation von „Corona-Todesfällen“.
  • Die neuesten Daten aus Norwegen, ausgewertet von einer promovierten Umwelt­toxikologin, zeigen ebenfalls, dass die Rate der Testpositiven nicht – wie bei einer Epidemie zu erwarten wäre – zunehmen, sondern im für Coronaviren normalen Bereich zwischen 2 und 10% pendeln. Das Durchschnittsalter der testpositiven Verstorbenen liegt bei 84 Jahren, die Todesursachen werden nicht öffentlich mitgeteilt, eine Übersterblichkeit besteht nicht.
  • Schweden, das bisher ohne radikale Maßnahmen auskommt und keine erhöhte Mortalität meldet (ähnlich wie asiatische Länder wie Japan oder Südkorea), wird von internationalen Medien bemerkenswerterweise unter Druck gesetzt, seine Strategie zu ändern.
  • Daten aus dem Bundesstaat New York zeigen, dass die Hospitalisierungsrate von testpositiven Personen über zwanzigmal tiefer liegen könnte als ursprünglich angenommen.
  • Ein Beitrag auf dem Fachportal DocCheck thematisiert die Problematik der Beatmung testpositiver Patienten. Bei testpositiven Patienten wird offiziell von einer einfachen Beatmung durch eine Maske abgeraten, u.a. damit sich das Coronavirus nicht durch Aerosole verbreitet. Deshalb werden testpositive Intensivpatienten oftmals direkt intubiert. Die Intubation habe aber schlechte Erfolgsaussichten und führe oft zu zusätzlichen Schäden in der Lunge (sog. Ventilator-induzierte Lungenschäden). Wie schon bei der Medikation, so stellt sich auch hier die Frage, ob eine schonungsvollere Behandlung der Patienten medizinisch nicht sinnvoller wäre.
Weitere Meldungen
  • Ein deutscher Landesminister hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, „wachsam zu sein und Verstöße gegen die Regeln zur Eindämmung der Corona-Epidemie der Polizei zu melden.“ „Eifrig gemeldet“ würden etwa „verbotene Grüppchen-Bildung, Kinder auf Spielplätzen oder Feiern“. Auch Wanderer im Allgäu wurden bereits angezeigt.
  • Deutsche Verfassungsrechtler schlagen wegen „schwerwiegender Grundrechtseingriffe“ Alarm. Verfassungsrechtler Hans Michael Heinig warnt, dass sich der „demokratische Rechtsstaat in kürzester Frist in einen faschistoid-hysterischen Hygienestaat“ verwandeln könnte. Professor Christoph Möllers von der Berliner Humboldt Universität erklärt, dass das Infektionsschutzgesetz „nicht als Grundlage für so weitreichende Einschränkungen der Freiheitsrechte der Bürger“ dienen könne. Laut dem ehemaligen Präsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts, Hans Jürgen Papier, rechtfertigen „Notlagen­maßnahmen nicht die Außerkraftsetzung von Freiheitsrechten zugunsten eines Obrigkeits- und Überwachungsstaates“.
  • In mehreren Ländern wurden Online-Petitionen zur Beendigung der Ausgangssperren und anderer Eingriffe in die Grundrechte gestartet. Zugleich kommt es vermehrt zur Löschung von kritischen Videobeiträgen, selbst von Ärzten. In Berlin wurde eine angemeldete Veranstaltung zu Grundrechten, auf der das deutsche Grundgesetz verteilt wurde, von der Polizei aufgelöst.

2. April 2020 (I)

Deutschland

Laut dem neuesten Influenza-Bericht des deutschen Robert-Koch-Instituts ist die Anzahl der akuten Atemwegs­erkrankungen zuletzt „bundesweit stark gesunken“. Die Werte seien „in allen Altersgruppen stark zurückgegangen.“

Bis zum 20. März (KW12) sei die Gesamtzahl stationär behandelter Fälle mit akuten Atemwegs­erkrankungen deutlich gesunken. In der Altersgruppe ab 80 Jahre und älter habe sich die Fallzahl im Vergleich zur Vorwoche sogar fast halbiert.

In den 73 untersuchten Krankenhäusern haben 7 % aller Fälle mit Atemwegserkrankungen eine COVID-19-Diagnose erhalten. In den Altersgruppen 35-59 Jahre waren es 16% und in der Altersgruppe 60-79 Jahre waren es 13%, die eine COVID-19-Diagnose erhielten.

Diese Zahlen entsprechen jenen aus anderen Ländern sowie der grundsätzlich typischen Verbreitung von Coronaviren (5 bis 15%).

Grippeähnliche Erkrankungen insgesamt und Akute Atemwegserkrankungen in Krankenhäusern (Robert-Koch-Institut, KW13 und KW12)

Ein Artikel in der ZEIT befasst sich mit der Frage der Intensivpatienten in Deutschland:

„Zurzeit beobachten Politiker, Fachleute und viele Bürger täglich mit Sorge die exponentiell steigende Zahl der Menschen, die sich neu infizieren. Jedoch ist das nicht die entscheidende Kennziffer, um einschätzen zu können, wie schwer die Corona-Krise Deutschland trifft und treffen wird. Denn sie wird vor allem durch die Zahl der seit Wochen immer stärker gesteigerten Tests verfälscht.

Um die Belastung des Gesundheitssystems zu messen, ist dagegen vor allem Zahl derjenigen wichtig, die so schwer erkrankt sind, dass sie beatmet werden müssen. Solange es genug Beatmungsplätze für sie gibt, können sehr viele von ihnen gerettet werden. Erst wenn diese Betten knapp werden, droht eine Situation wie in Italien.

Das DIVI-Register zeigt nun, dass die Lage auf den deutschen Intensivstationen bisher entspannt ist. „Noch sind wir in einem komfortablen Bereich“, sagt Grabenhenrich. Die Zahl der schwer Erkrankten steige längst nicht so steil wie die Zahl der Infizierten und selbst wenn, könne man noch sehr viele Intensivbetten mit einer sehr guten Ausstattung zur Verfügung stellen.“

Schweiz

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet, dass bisher circa 139,330 Covid19-Tests durchgeführt wurden, davon fiel das Resultat bei 15% positiv aus (PDF). Auch diese Zahl entspricht dem aus anderen Ländern bekannten und für Coronaviren typischen Wert und scheint, soweit ersichtlich, auch in der Schweiz bisher nicht zuzunehmen.

Lediglich die in den Medien oft genannte Anzahl der Tests nimmt exponentiell zu, nicht jedoch die Anzahl der „Infizierten“, Erkrankten oder gar Verstorbenen.

Am 31. März wurde indes eine neue wöchentliche Mortalitätsstatistik publiziert, die in der Schweiz für die 12. Kalenderwoche (bis zum 22. März) erstmals eine erhöhte Gesamtmortalität in der Altersgruppe 65+ prognostiziert (siehe Grafik unten). Konkret soll die Gesamtmortalität um rund 200 Todesfälle pro Woche zunehmen.

Diese Zunahme sei „Ausdruck der gegenwärtigen Pandemie“. Hier ergibt sich folgendes Problem: Bis zum 22. März gab es in der Schweiz insgesamt 106 testpositive Todesfälle. Eine Zunahme um 200 Todesfälle pro Woche würde bedeuten, dass ein Großteil der zusätzlichen Sterblichkeit nicht durch das Virus, sondern durch die „Gegenmaßnahmen“ verursacht wird.

Eine andere Erklärung wäre, dass die ca. 200 testpositiven Todesfälle der Folgewoche (KW13) bereits eingerechnet wurden. Dies würde bedeuten, dass alle testpositiven Todesfälle als zusätzliche Todesfälle angenommen werden. Angesichts des Alters- und Krankheitsprofils sowie der inernationalen Erfahrungen wäre dies jedoch eine durchaus zweifelhafte Annahme.

Tatsächlich wird im Bericht denn auch angemerkt: „Diese ersten Schätzungen sind noch sehr unsicher, sodass keine exakten Zahlen publiziert werden können.“

Sollte sich herausstellen, dass ein Großteil der testpositiven Todesfälle (Medianalter: 83 Jahre) keine zusätzlichen Todesfälle sind, so wäre die Gesamtmortalität entweder nicht erhöht, oder sie wäre hauptsächlich wegen der drastischen Maßnahmen erhöht, wie von manchen Experten befürchtet.

Wöchentliche Mortalität bis zum 22. März 2020 (BFS, Datenstand 31. März 2020)

Der Schweizer Tages-Anzeiger hat die aktuelle Gesamtmortalität im Vergleich mit früheren Jahren dargestellt (siehe Grafik unten). Dies illustriert, dass die jetzige Mortalität, selbst falls tatsächlich erhöht, weiterhin unter den stärkeren Grippewintern der vergangenen Jahre liegt.

Wöchtentliche Mortalität im Jahresverlauf. Enddatum ist der 22. März, nicht der 31. März (TA)
USA

Biophysiker Felix Scholkmann hat den Umstand visualisiert, dass in den USA (wie im Rest der Welt) nicht die Anzahl der „Infizierten“ exponentiell zunimmt, sondern die Anzahl der Tests. Die Anzahl der „Infizierten“ in Relation zur Anzahl an Tests bleibt im Wesentlich konstant (zwischen 10 und 20%), was im Prinzip gegen eine laufende virale Epidemie spricht.

Anzahl an positiver und negativer Tests (links) und Prozent an positiven Tests (rechts) (Scholkmann, US Daten)
Weiteres
  • Für Großbritannien bestimmte Viren-Testkits mussten zurückgerufen werden, da sie bereits Coronaviren-Bestandteile enthielten.
  • Die Studie des britischen Imperial College, die hunderttausende zusätzliche Todesfälle prognostizierte, jedoch nie in einer Fachzeitschrift veröffentlicht oder einem Review unterzogen wurde, basierte auf weitgehend unrealistischen Annahmen, wie sich nun zeigte.
  • Die BBC fragt, „Werden die Todesfälle durch das Coronavirus verursacht?“, und antwortet: „Es könnte eine Hauptursache sein, ein zusätzlicher Faktor, oder einfach auch noch da.“ So sei ein 18 Jahre alter Mann als „jünstes Corona-Opfer“ gemeldet worden, nach einem positiven Test am Tag vor seinem Tod. Das Krankenhaus habe später jedoch mitgeteilt, der junge Mann sei an einer schweren Vorerkrankung gestorben.
  • Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC hat sehr strenge Vorgaben veröffentlicht für den Umgang mit testpositiven oder „vermutlich testpositiven“ Leichnamen. Angesichts der bisher sehr tiefen Mortalitätsraten erscheinen solche Vorgaben aus medizinischer Sicht durchaus fraglich; sie erhöhen jedoch die Belastung für das Gesundheits- und Bestattungswesen signifikant, und sind zugleich sehr medienwirksam.
  • Der Bayerische Rundfunk hat einen kritischen Kommentar zum Offenen Brief von Professor Sucharit Bhakdi an Bundeskanzlerin Merkel veröffentlicht.
  • In der ARTE-Dokumentation „Profiteure der Angst“ von 2009 wird gezeigt, wie die hauptsächlich privat finanzierte WHO eine harmlose Grippewelle (die sogenannte „Schweinegrippe“) zu einer globalen Pandemie hochstufte und in der Folge für mehrere Milliarden Dollar teilweise gefährliche Impfstoffe an die Regierungen verkauft wurden. Einige der damaligen Protagonisten sind auch in der heutigen Situation wieder prominent vertreten.
  • Der frühere Richter am britischen Supreme Court, Jonathan Sumption, erklärte in einem BBC-Interview zu den britischen Maßnahmen: „So sieht ein Polizeistaat aus.“

2. April, 2020 (II)

  • Schon 2018 titelte der britische Guardian: „Pollution and flu bring steep rise in lung-related illnesses„. Shortage of specialists adds to worries that surge in respiratory diseases is putting pressure on A&Es.
  • Professor Martin Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektions­epidemiologie, übt scharfe Kritik an den Covid19-Maßnahmen. Diese seien „völlig haltlos“ und würden „Augenmaß und ethische Grundsätze“ mit Füßen treten.
  • Inzwischen beschweren sich selbst Vertreter von Pflegeheimen über die restriktiven Maßnahmen und die unangebrachte Medien­bericht­erstattung zu Covid19.
  • Zahlen aus der norditalienischen Stadt Treviso (bei Venedig) zeigen, dass die Gesamtmortalität in den städtischen Krankenhäusern bis Ende März trotz 108 testpositiven Verstorbenen in etwa gleich blieb wie in den Vorjahren. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die temporär erhöhte Mortalität an einigen Orten eher mit Drittfaktoren wie Panik und Kollaps zu tun haben dürften, als nur mit dem Coronavirus.
  • Professor John Oxford von der Queen Mary Universität London, ein weltweit führender Virologe und Influenza-Spezialist, kommt zu folgender Einschätzung bezüglich Covid19: „Persönlich würde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Winter­grippe­epidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 Todesfälle in den Risikogruppen, d.h. über 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl überschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!“

31. März 2020 (II)

  • Eine graphische Darstellung der europäischen Monitoringdaten zeigt eindrucksvoll, dass die Gesamtsterblichkeit in ganz Europa, unabhängig von den jeweils getroffenen Maßnahmen, bis zum 25. März im Normalbereich oder darunter liegt, sowie oftmals deutlich unter den Werten der Vorjahre. Einzig in Italien (65+) war die Gesamtsterblichkeit zuletzt erhöht (vermutlich aus mehreren Gründen), lag indes immer noch unter früheren Grippewintern.
  • Der Präsident des deutschen Robert-Koch-Instituts bestätigte in einer weiteren Presse­konferenz, dass Vorerkrankungen und wirkliche Todesursache für die Definition von sogenannten „Corona-Todesfällen“ keine Rolle spielen (siehe Video unten). Aus medizinischer Sicht ist eine solche Definition klarerweise irreführend. Sie hat den offensichtlichen und allgemein bekannten Effekt, dass Politik und Gesellschaft in Angst versetzt werden.
  • In Italien zeichnet sich inzwischen eine Beruhigung der Situation ab. Soweit bisher ersichtlich handelte es sich bei den temporär erhöhten Sterberaten (65+) um sehr lokale Effekte, die oftmals mit einer Maßenpanik und einem Zusammenbruch der Kranken­versorgung einhergingen. Ein norditalienischer Politiker fragt etwa, „wie es kommt, dass Covid-Patienten aus Brescia sogar nach Deutschland transportiert werden, während im nahen Venetien, in Verona, zwei Drittel der Intensivbetten leer stehen“.
  • Der Stanford-Medizinprofessor John C. Ioannidis kritisiert in einem Artikel im European Journal of Clinical Investigation die „Schäden durch übertriebene Informationen und nicht-evidenzbasierte Maßnahmen.“ Selbst Fachjournale hätten zu Beginn unseriöse Behauptungen publiziert.
  • Eine chinesische Studie, die Anfang März im Chinese Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde und die Unzuverlässigkeit der Covid-Virentests nachwies (ca. 50% falsch-positive Resultate bei Asymptomatischen), wurde inzwischen wieder zurückgezogen. Der Hauptautor der Studie, immerhin Dekan einer medizinischen Fakultät, wollte den Grund für den Rückzug nicht nennen und sprach von einer „heiklen Angelegenheit“, was auf politischen Druck hindeuten könnte, wie ein NPR-Journalist vermutet. Unabhängig von dieser Studie ist die Fehleranfälligkeit von sog. PCR-Virentests indes seit langem bekannt: 2006 wurde etwa in einem kanadischen Pflegeheim eine Masseninfektion mit SARS-Coronaviren „nachgewiesen“, die sich später als gewöhnliche Erkältungs-Coronaviren herausstellten (die für Risikogruppen auch tödlich sein können).
  • Autoren des deutschen Risk Management Networks RiskNET sprechen in einer Analyse zu Covid19 von einem „Blindflug“ sowie „mangelhafter Datenkompetenz und Datenethik“. Statt immer mehr Tests und Maßnahmen sei eine repräsentative Stichprobe erforderlich. Die „Sinnhaftigkeit und Ratio“ der getroffenen Maßnahmen müsse kritisch hinterfragt werden.
  • Das spanische Interview mit dem international anerkannten, argentinisch-französischen Virologen Pablo Goldschmidt wurde ins Deutsche übersetzt. Goldschmidt hält die getroffenen Maßnahmen für medizinisch kontraproduktiv und merkt an, man müße jetzt „Hannah Arendt lesen“, um die „damaligen Ursprünge des Totalitarismus“ zu verstehen.
  • Der ungarische Premierminister Viktor Orban hat, wie bereits andere Premiers und Präsidenten, im Rahmen eines „Notstandsgesetzes“ das ungarische Parlament weitgehend entmachtet und kann nun im Wesentlichen per Dekret regieren.

31. März 2020 (I)

Dr. Richard Capek und andere Forscher haben bereits gezeigt, dass die Anzahl der testpositiven Personen im Verhältnis zur Anzahl der durchgeführten Tests in allen untersuchten Ländern konstant bleibt, was gegen eine exponentielle Ausbreitung („Epidemie“) des Virus spricht und lediglich auf eine exponentielle Zunahme der Tests hindeutet.

Je nach Land liegt der Anteil der testpositiven Personen zwischen circa 5 und 15%, was der üblichen Verbreitung von Coronaviren entspricht. Interessanterweise werden diese konstanten Zahlenwerte von Behörden und Medien nicht aktiv kommuniziert (oder sogar entfernt). Stattdessen werden exponentielle, aber irrelevante und irreführende Kurven ohne Kontext gezeigt.

Dies entspricht selbstverständlich nicht den professionellen medizinischen Standards, wie auch ein Blick in den traditionellen Influenza-Bericht des deutschen Robert-Koch-Instituts zeigt (S. 130, siehe Grafik unten). Hier wird neben der Anzahl Nachweise (rechts) auch die Anzahl Proben (links, graue Balken) sowie die Positivenrate (links, blaue Kurve) ausgewiesen.

Dadurch wird sichbar, dass die Positivenrate während einer Grippesaison von 0 bis 10% auf bis zu 80% der Proben hochschnellt und nach einigen Wochen wieder auf den Normalwert absinkt. Im Vergleich dazu weisen Covid19-Tests eine konstante Positivenrate im Normalbereich aus (s.u.)

Links: Anzahl Proben und Positivenrate; rechts: Anzahl Nachweise (RKI, 2017)

Kontante Covid19-Positivenrate am Beispiel der USA (Dr. Richard Capek). Diese gilt analog für alle übrigen Länder, für die derzeit Daten zur Anzahl der Proben verfügbar ist.

Covid19-Positivenrate (Dr. Richard Capek, US-Daten)

30. März 2020 (I)

  • In Deutschland können einige Kliniken keine Patienten mehr annehmen – dies jedoch nicht, weil es zuviele Patienten oder zuwenige Betten gäbe, sondern weil das Pflege­personal positiv getestet wurde, obschon es in den meisten Fällen kaum Symptome zeigt. Hier wird erneut deutlich, wie und warum das Gesundheitssystem paralysiert wird.
  • In einem deutschen Alters- und Pflegeheim für stark demenzerkrankte Menschen sind 15 test­positive Menschen verstorben: „Überraschend viele Menschen seien verstorben, ohne dass sie Symptome von Corona gezeigt hätten.“ Ein deutscher Facharzt schreibt uns dazu: „Aus meiner ärztlichen Sicht spricht einiges dafür, dass einige dieser Menschen möglicherweise an den Folgen der Maßnahmen gestorben sind. Demente Menschen geraten in Hochstress, wenn sich Entschei­dendes an ihrem Alltag ändert: Isolation, kein Körperkontakt, evtl. vermummte PflegerInnen.“ Dennoch werden auch diese Verstorbenen in den deutschen und internationalen Statistiken als “Corona-Tote” gezählt. Im Zusam­men­hang mit der „Corona-Krise“ kann man nun also auch an einer Krankheit sterben, ohne überhaupt deren Symptome zu haben.
  • Das Schweizer Inselspital in Bern habe laut einem Pharmakologen wegen der Angst vor Covid19 Personal zwangsbeurlaubt, Therapien gestoppt und OPs verschoben.
  • Professor Gérard Krause, Abteilungsleiter Epidemiologie am deutschen Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, warnt im deutschen ZDF davor, dass die Anti-Corona-Maßnahmen „zu mehr Toten führen könnten als das Virus selbst“.
  • Verschiedene Medien berichteten, dass in Italien bereits über 50 Ärzte „während der Corona-Krise“ verstorben seien, wie Soldaten im Krieg. Ein Blick auf die entsprechende Liste zeigt indes, dass es sich bei vielen der Verstorbenen um pensionierte Doktoren verschiedener Fachrichtungen handelte, darunter 90-jährige Psychiater und Kinderärzte, die auch an natürlichen Ursachen verstorben sein dürften.
  • Laut einer umfangreichen Untersuchung in Island zeigten 50% aller testpositiven Personen „keiner­lei Symptome“, während die anderen 50% zumeist „sehr moderate, erkältungsähnliche Symptome“ zeigten. Laut den isländischen Daten liegt die Sterblichkeit von Covid19 im Promille­bereich, d.h. im Bereich der Grippe oder darunter. Von den zwei testpositiven Verstorbenen sei zudem einer „ein Tourist mit unüblichen Symptomen gewesen“. (Weitere Island-Daten)
  • Der britische Daily Mail Journalist Peter Hitchens schreibt, „Es gibt deutliche Evidenz, dass diese große Panik dumm ist. Aber unsere Freiheiten sind noch immer beschränkt und unsere Wirtschaft zerstört.“ Hitchens macht darauf aufmerksam, dass in Teilen Großbritanniens Polizeidrohnen „nicht-essentielle“ Spaziergänge von Menschen in der Natur überwachen und melden. Teilweise werden die Menschen von Polizeidrohnen per Lautsprecher aufgefordert, nach Hause zu gehen, „um Leben zu retten.“ (Anmerkung: Soweit hatte selbst George Orwell noch nicht gedacht.)
  • Der italienische Geheimdienst warnt vor sozialen Unruhen und Aufständen. Es würden bereits Supermärkte geplündert und Apotheken überfallen.
  • Professor Sucharit Bhakdi hat inzwischen ein Video veröffentlicht (deutsch/englisch), in dem er seinen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erläutert.

30. März 2020 (II)

In mehreren Ländern mehren sich im Zusammenhang mit Covid19 die Anzeichen, dass „die Behandlung schlimmer als die Erkrankung“ sein könnte.

Dabei geht es einerseits um das Risiko von sogenannten nosokomialen Infektionen, das heißt Infektionen, die sich der womöglich nur leicht erkrankte Patient erst im Krankenhaus zuzieht. Für Europa wird mit 2.5 Millionen nosokomialen Infektionen und 50,000 damit verbundenen Todesfällen pro Jahr gerechnet. Selbst auf deutschen Intensivstationen erleiden rund 15% der Patienten eine nosokomiale Infektion, darunter auch Lungenentzündungen bei künstlicher Beatmung. Ein beson­deres Problem sind überdies die zunehmend antibiotikaresistenten Keime in Krankenhäusern.

Ein weiterer Aspekt sind die sicherlich gutgemeinten, aber teilweise sehr aggressiven Behandlungs­methoden, die bei Covid19-Erkrankten vermehrt zum Einsatz kommen. Hierzu zählt insbesondere die Verabreichung von Steroiden, Antibiotika und anti-viralen Medikamenten (oder eine Kombination davon). Bereits bei der Behandlung von SARS-1 Patienten zeigte sich, dass das Erebnis mit einer solchen Behandlung oft schlechter und tödlicher war, als ohne eine solche Behandlung.

28. März 2020

  • Eine neue Studie der Universität Oxford kommt zum Ergebnis, dass Covid19 vermutlich bereits seit Januar 2020 in Großbritannien existierte und inzwischen bereits die Hälfte der Bevölkerung infiziert und somit immunisiert sei, wobei die meisten Menschen keine oder nur sehr milde Symptome erlebten. Dies würde bedeuten, dass nur eine von eintausend Personen wegen Covid19 hospitalisiert werden müsse, ein vergleichsweise tiefer Wert. (Studie)
  • Britische Medien berichteten von einer 21 Jahre alten Frau, die ohne Vorerkrankungen an Covid19 gestorben sei. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass die Frau nicht einmal positiv auf Covid19 testete und aus einem anderen Grund starb, womöglich sogar durch Suizid. Das Covid19-Gerücht sei entstanden, „weil sie einen leichten Husten hatte“.
  • Der deutsche Medienwissenschaftler Professor Otfried Jarren kritisiert, viele Medien würden einen unkritischen Journalismus betreiben, der Bedrohung und exekutive Macht inszeniere. Eine Differenzierung und eine echte Debatte zwischen Experten finde kaum statt.

29. März 2020

  • Der emeritierte Mainzer Professor für Medizinische Mikrobiologie, Dr. Sucharit Bhakdi, schrieb am Donnerstag, 26. März 2020 einen Offen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, in dem er eine dringende Neubewertung der Reaktion auf Covid19 fordert und der Kanzlerin fünf entscheidende Fragen stellt. (Englische Übersetzung)
  • Die neuesten Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass sich die Zunahme der testpositiven Personen proportional zur Zunahme der Anzahl Tests verhält, d.h. prozentual in etwa gleich bleibt. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Zunahme der Fallzahlen im Wesentlichen aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultiert, und nicht aus einer laufenden Epidemie.
  • Die Mailänder Mikrobiologin Maria Rita Gismondo ruft die italienische Regierung auf, die tägliche Anzahl der „Corona-Positiven“ nicht mehr zu kommunizieren, da diese Zahlen „gefälscht“ seien und die Bevölkerung in eine unnötige Panik versetzen. Die Anzahl der Testpositiven hänge stark von der Art und Anzahl der Tests ab und sage nichts über den Gesundheitszustand aus.
  • Dr. John Ioannidis, Stanford-Professor für Medizin und Epidemiologie, gab ein einstündiges Interview zur fehlenden Datengrundlage bezüglich der Covid19-Maßnahmen.
  • Der in Frankreich lebende, argentinische Virologe Pablo Goldschmidt hält die politische Reaktion auf Covid19 für „völlig übertrieben“ und warnt vor „totalitären Maßnahmen“. In Frankreich werde die Bewegung der Menschen teilweise bereits mit Dronen überwacht.
  • Der 1934 geborene, italienische Publizist Fulvio Grimaldi erklärt, dass die derzeit in Italien umgesetzten staatlichen Maßnahmen „schlimmer als im Faschismus“ seien. Parlament und Gesellschaft seien vollständig entmachtet worden.

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Die Angst der anderen

Eine Krankheit wird genutzt, um unsere Grundfreiheiten abzuschaffen — und niemand wehrt sich.

von Felix Feistel

Corona ist das alles beherrschende Thema dieser Tage. Die Pandemie dominiert die Tagespolitik, die Medien und damit auch die Köpfe der Menschen. Leichtfertig lässt die Bevölkerung sich in ihren Grundrechten und Freiheiten einschränken, ohne die ergriffenen Maßnahmen auch nur kritisch zu hinterfragen. Wer sich von den Angst-Attacken der Medien weitgehend frei machen kann und sich erfolgreich weigert, das Risiko einer Corona-Erkrankung höher einzuschätzen als es tatsächlich ist, der bekommt es mit einem mächtigen Gegner zu tun: der Angst der anderen.

Die Straßen, Bahnhöfe und Züge sind wie leergefegt, dieser Tage. Was jedem Reisenden sehr angenehm erscheint, hat jedoch einen ernsten Hintergrund. Die Angst vor einem Virus geht um, hält die Menschen in ihren vier Wänden und räumt der Politik einen weiten Handlungsspielraum ein. Unter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung werden Maßnahmen ergriffen, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs in ihrer Totalität beispiellos sind.

Nicht nur werden die Menschen unter Androhung von Bußgeldern (1) dazu angehalten, zuhause zu bleiben und ihre sozialen Kontakte einzuschränken, sondern in einigen Ländern Europas sowie in Bayern wurde bereits eine Ausgangssperre verhängt mit Androhung hoher Geld- oder gar Gefängnisstrafen.

Die zur Krise deklarierte Situation wird nun auch für ein umfangreiches Ermächtigungsgesetz genutzt, das der Bundesregierung weitgehende Freiheiten einräumt, am Bundesrat vorbei und ohne Mitwirkung des Bundestages eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festzustellen und daraufhin Maßnahmen zu ergreifen.

In einem solchen Fall soll das Bundesgesundheitsministerium weiträumig Macht erhalten. Verbunden ist all das mit weiteren Einschränkungen unserer Grundrechte. Neben ein umfassendes Versammlungsverbot sowie eine Einschränkung der Freizügigkeit gesellt sich die Einschränkung der körperlichen Unversehrtheit (2).

Ebenso ist die Rede vom Einsatz der Bundeswehr im Inland (3), die zur Seuchenbekämpfung und zu logistischen Zwecken dienen soll. Auch eine Verschärfung der Überwachung steht zur Debatte (4). Namhafte Staatsrechtlerinnen kritisieren die bereits ergriffenen Maßnahmen der Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote unter Androhung von Strafen als verfassungswidrig (5). Wir erleben gerade eine weitreichende Abschaffung sämtlicher Freiheiten, die uns das Grundgesetz einräumt, sowie ein Übergewicht der Exekutive. Mehr und mehr Macht konzentriert sich an wenigen Stellen. Die Bundesregierung behauptet sich als hart durchgreifende Hand, die in diesen Zeiten eine starke Führung im unruhigen Fahrwasser der Krise sei.

Krise?

Doch darüber, ob eine solche Krise überhaupt vorliegt, herrscht Uneinigkeit. Zwar wird uns durch die beständige Wiederholung in den Medien suggeriert, dass wir eine echte Pandemie erleben. Bild und Ton sind ernst bis bedrohlich und lassen nicht die gebotene Betretenheit vermissen. Tote werden hochgezählt, jeden Tag die neuen Zahlen an Infizierten im Minutentakt über die Ticker gejagt. Die panikartige Stimmung wird unterstrichen von der mantramäßigen Befragung sogenannter Experten. Dabei fällt jedoch auf, dass es offenbar trotz der Gelder, die jährlich in all die Medien investiert werden, nicht möglich zu sein scheint, mehr als einen Experten zu finden. Denn wohin man auch blickt, überall äußerst sich einzig der Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten. Ein Virologe noch dazu, der den Test mitentwickelt hat, mit dem nun der angebliche Nachweis über die angeblich neue Krankheit COVID-19 geführt wird.

Der Test jedoch hat, ersten chinesischen Studien zufolge, eine falsch-positiv Rate von über 80 Prozent (6). Das bedeutet, dass mehr als 80 Prozent der positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Patienten gar nicht an diesem Virus erkrankt sind. So gibt es dann auch Kritiker, die sagen, nur deswegen werde eine Pandemie angenommen, weil zum ersten Mal überhaupt gezielt nach diesem Virus gesucht wird. Das ist zuvor nie in diesem Umfang geschehen, obwohl Coronaviren schon immer beständige Begleiter jeder Grippewelle gewesen sind.

Ein solcher Kritiker ist Dr. Wolfgang Wodarg (7) ein Epidemiologe, der schon den Untersuchungsausschuss der EU zur Schweinegrippe mit initiiert und zur deren Aufklärung als inszenierten Schwindel beigetragen hat. Ihm springen zahlreiche Kollegen zur Seite, die sich nun äußern (8). Dies geschieht bisweilen auch in den etablierten Medien, um den Anschein von Vielseitigkeit zu erzeugen. Allerdings fühlte sich radioeins in dem Interview mit Karin Mölling (9) dazu bemüßigt, einige klarstellende und distanzierende Zeilen hinzuzufügen, um die Aussagen der Virologin zu relativieren.

Der Tenor der kritischen Stimmen ist immer ähnlich: Was wir erleben, ist nichts weiter als eine gewöhnliche, sogar noch recht milde verlaufende Grippewelle, so ähnlich wie jedes Jahr. Der einzige Unterschied ist, dass nun explizit auf das Virus SARS-CoV-2, oder einfach irgendein Coronavirus, derer es viele verschiedene Arten gibt, getestet wird. Dies geschieht sogar mit einem nicht validierten Test des Virologen Drosten, der darüber hinaus noch viele falsche, positive Ergebnisse anzeigt.

Dies wird zudem von den Zahlen des Robert Koch-Instituts bestätigt, die zeigen, dass die testpositiven Personen parallel zur Anzahl der Tests zunehmen. Das bedeutet, dass prozentual gesehen, die Anzahl der Infizierten gleich bleibt (10). Dies könnte darauf hindeuten, dass die Zunahme der als infiziert Gemeldeten mit einer Zunahme der durchgeführten Tests zusammenhängt und nicht mit einer Pandemie. Auch die Sterblichkeitsrate läge, so die Kritik, trotz gegenteiliger Bekundungen in den Medien, weit unterhalb derjenigen einer gewöhnlichen Grippewelle. Hierzu ist die Anzahl der Beiträge verschiedener Wissenschaftler mannigfaltig (11).

Zwei Lager

Es entstehen also einmal mehr zwei sich gegenüberstehende Lager. Die Anhänger der einen Seite begrüßen die schweren Eingriffe der Regierungen aller Länder in die Rechte der Menschen. Die andere Seite jedoch zweifelt schon daran, dass überhaupt eine Pandemie vorliegt. Dabei sind beide Seiten getrieben von Angst. Die einen befürchten eine Pandemie historischen Ausmaßes und damit einhergehend, selbst Opfer einer schweren Krankheit zu werden. Die anderen befürchten den autoritären Führerstaat, der ihnen unter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung untergeschoben wird.

Auch wenn Prognosen stets daran scheitern, dass sie zukünftige, und daher noch nicht beweisbare Ereignisse betreffen, so lässt sich doch jetzt schon eines feststellen: In diesen Zeiten einer Krise lässt die Zivilbevölkerung ihren kritischen Geist vermissen. Denn die Maßnahmen, die die Regierungen der Länder nun ergreifen, werden in einem durch Angst induzierten Konformismus kaum hinterfragt. Sogar jene, die sich als kritische Zeitgenossen betrachten, scheinen in Angststarre verfallen zu sein (12).

Die Einschränkungen der Freiheit, teilweise bis hin zu Ausgangssperren, sind drastische Eingriffe in die Grundrechte der Menschen. Sie entbehren zu einem großen Teil einer verfassungsrechtlichen Grundlage. Doch statt sich darüber Gedanken zu machen, begrüßt ein nicht unerheblicher Teil der Menschen ein solches Vorgehen und verlangt, dass auch „Über die Gesetze hinaus“ gehandelt wird. Ist der Geist aber einmal aus der Flasche, so wird er sich nicht einfach wieder einfangen lassen. Die nun beschlossenen Änderungen auch des Infektionsschutzgesetzes öffnen dem Missbrauch Tür und Tor. Ob sie nach Beendigung der Pandemie zurückgenommen werden, und die Gesellschaften der Welt einfach wieder zum vorherigen Status zurückkehren, darf ernstlich bezweifelt werden.

Schon allein wenn man die Zahl der 400 Toten, Stand 29. März 2020, mit den 25.000 Toten der Grippewelle in der Saison 2017/18 vergleicht, wird klar, dass die nun ergriffenen Maßnahmen heillos übertrieben sind. Die Bundesregierung sowie das Parlament scheinen hier Getriebene einer Angstwelle zu sein, die die Medien schüren. Sogar in Kreisen, die sich als aufgeklärt verstehen, wird der Ruf nach autoritären Maßnahmen immer lauter ebenso wie die Kritik, die Regierung habe zu langsam reagiert und zu wenig getan. Die Rufe nach einer starken Führung und harten Sanktionsmaßnahmen erschrecken zwar manche, aber dennoch werden die angeordneten Maßnahmen bereitwillig umgesetzt.

Alle mit den Maßnahmen verbundenen Einschränkungen werden kaum hinterfragt oder auf ihre Gefahren für die Freiheit hin untersucht. Stattdessen wird jeder, der auf seiner Freiheit beharrt, zum unverbesserlichen Egoisten erklärt, der sich unsolidarisch verhalte.

Denn es gehe darum, sogenannte Risikogruppen zu schützen. Dafür müsse die ganze Bevölkerung in Isolation gehalten werden. Dass dies nicht notwendig ist, beweist das Beispiel Schweden. Dort werden Risikogruppen dazu aufgefordert, zuhause zu bleiben, ebenso wie Menschen, die Symptome aufweisen. Darüber hinaus hat die schwedische Regierung weder Ausgangsbeschränkungen noch Schulschließungen verordnet.

Die wenigen Kritiker hierzulande, wie Dr. Wolfgang Wodarg, werden Opfer von Diffamierung und ihre Ansichten in den Bereich sogenannter Verschwörungstheorien verwiesen. Als Gegenargumente zu ihrer Kritik werden die Kurven der Erkrankten und Toten herangezogen. Jedoch sind diese keine vertrauenswürdige Faktenbasis. So werden verstorbene Patienten ganz unabhängig von ihren Vorerkrankungen zu den Opfern von COVID-19 gezählt, obwohl vollkommen unklar ist, ob sie an oder lediglich mit dem Coronavirus verstorben sind. Die ganze Absurdität zeigt sich am Fall der 21-jährigen Chloe Middleton. Diese, so wurde vor einigen Tagen gemeldet (13), sei ohne gesundheitliche Vorbelastungen trotz ihrer jungen Jahre an COVID-19 gestorben. Zuvor wurde sie jedoch niemals als COVID-19 Patientin gemeldet, da sie nie auf das Virus getestet worden ist. (14). Es werden also auch solche Todesfälle zu Coronatoten deklariert, die aus ganz anderen Gründen gestorben sind.

Ruf nach Frühwarnsystem

Um zu verhindern, dass Kritiker überhaupt zu Wort kommen, wird nun schon laut über eine Sperrung von Medien nachgedacht, die solchen Kritikern eine Plattform geben (15). Auch auf EU-Ebene wird ein Frühwarnsystem aktiviert, um Schritte gegen angebliche „Verschwörungstheorien“, deren Quelle zudem noch in Moskau gesehen wird, einleiten zu können (16). Die aktuellen Geschehnisse rufen auch den bekannten Whistleblower Edward Snowden auf den Plan, der vor einer sich ausbreitenden Überwachung unter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung warnt (17).

Aber die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat doch eine Pandemie ausgerufen, so wird vielfach eingewendet. Das stimmt, doch sollte man darauf hinweisen, was die WHO unter einer Pandemie versteht. Demnach liegt eine Pandemie vor, wenn ein neuer Virus-Subtyp sich über die ganze Welt ausbreitet (18). Da Viren sich jedoch beständig verändern müssen, um überleben zu können, geschieht das eigentlich permanent und auch bei jeder gewöhnlichen Grippewelle. Die Definition enthält dabei keinerlei Aussagen zur Gefährlichkeit eines Erregers oder der Anzahl der Toten.

Halten wir fest: Staaten nutzen die Coronakrise, um Maßnahmen durchzusetzen, an denen sie früher schon mehrfach gescheitert sind beziehungsweise deren Umsetzung in „normalen“ Zeiten niemals ohne Widerstand der Zivilbevölkerung möglich gewesen wäre. Dieser Widerstand bleibt aus, da selbst die kritischen Geister der Zivilbevölkerung sich in Angststarre befinden und die Maßnahmen begrüßen und sogar noch weitere fordern. Corona spielt den Regierungen also zweifelsohne sehr in die Karten.

Verlierer und Gewinner

Welche Hintergründe hier eine Rolle spielen, ist derzeit noch überhaupt nicht erkennbar. Die Informationslage ist dermaßen unübersichtlich, dass niemand dazu zuverlässige Aussagen treffen kann. Doch es gibt in dieser Krise nicht nur Verlierer. Die Börsenkurse fallen, was großen Investoren, die für längere Zeit auf Kapitalflüsse verzichten können, in die Hände spielt. Es könnte gerade eine erhebliche Umverteilung von unten nach oben stattfinden. Auch die Tatsache, dass Kleinunternehmer und (Schein-)Selbstständige in ihrer Existenz bedroht sind, spielt einem zum Zentralismus, zu Monopolbildung und Macht- und Kapitalkonzentration neigenden Kapitalismus in die Hände. Doch ob dahinter ein lange entwickelter Plan steht, ob die sich zufällig ergebende Situation schlicht ausgenutzt wird oder hier nur viele hilflose und überzogene Reaktionen kumulativ zusammenwirken, lässt sich in den Wirrungen der derzeitigen Situation nicht ersehen.

Beängstigend ist jedoch, wie kritiklos die Mehrzahl der Menschen die schweren Eingriffe in ihre Grundrechte hinnimmt, wie sie jene attackieren, die sich nicht von der Angst anstecken lassen und zu Besonnenheit aufrufen. Das geht so weit, dass Menschen denunziert werden, die sich nicht an die Kontaktverbote halten. (19). Ein solcher Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen erinnert an die Denunziationen zu Zeiten der DDR. Ebenso besorgniserregend ist der Ruf nach einer starken Führung.

Wer sich jemals gefragt hat, wie die Deutschen es 1933 und in den Folgejahren zulassen konnten, dass sich eine kleine Gruppe mehr und mehr Macht verschaffte, der erlebt gerade, wie einfach es ist, Akzeptanz für derartige Machtakkumulation zu schaffen.

Das Schüren von Angst vor einer unsichtbaren Gefahr schaltet jedes kritische Denken vollkommen aus, auch jener, die sich für aufgeklärte Gegner autoritärer Staats- und Kapitalmacht halten.

Und das ist, vielleicht nicht die einzige, aber doch die gefährlichere, weil langfristigere Folge dieser Krise.


Quellen und Anmerkungen:

(1) (https://www.t-online.de/leben/familie/id_87580488/corona-regeln-in-nrw-diese-bussgelder-drohen-bei-verstoessen.html)
(2) (https://www.freitag.de/autoren/salz/grundrechtsfragen-und-infektionsschutzgesetz).
(3) (http://www.imi-online.de/2020/03/27/verfassungsbruch-in-vorbereitung/)

(4) (https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ueberwachung-grassiert)
(5) (https://www.rnd.de/politik/corona-krise-verfassungswidrige-eingriffe-in-freiheitsrechte-G76RET6PG5HHLAXJ2JZZF6PYNM.html).
(6) (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32133832/).
(7) (https://www.youtube.com/watch?v=N-Bz5X9M5aA),
(8) https://www.youtube.com/watch?v=7wfb-B0BWmo, https://www.youtube.com/watch?v=-inX5GZkH_M,

(9) (https://www.radioeins.de/programm/sendungen/die_profis/archivierte_sendungen/beitraege/corona-virus-kein-killervirus.html),
(10) https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen).
(11) Eine beispielhafte Auflistung:
https://coronadaten.wordpress.com/
https://www.youtube.com/watch?v=w-uub0urNfw
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMe2002387

(12) (https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-24-maerz-2020-100.html).
(13) (https://www.bbc.com/news/uk-england-beds-bucks-herts-52041709),
(14) (https://www.theguardian.com/world/2020/mar/27/chloe-middleton-death-21-year-old-not-recorded-nhs-covid-19-related).
(15) (https://taz.de/Reaktion-auf-Corona-Falschmeldungen/!5672179/)
(16) ( https://www.heise.de/newsticker/meldung/Coronavirus-EU-aktiviert-erstmals-Fruehwarnsystem-gegen-Desinformation-4676943.html).
(17) (https://www.futurezone.de/digital-life/article228779795/Gefaehrliche-weltweite-Entwicklung-Edward-Snowden-warnt-vor-Ueberwachung.html).
(18) (https://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie#Definitionen_der_Influenza-Pandemiephasen_durch_die_Weltgesundheitsorganisation)

(19) (https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Massenhaft-Anzeigen-wegen-Verstoessen-gegen-Abstandsregel-4686949.html)

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Dieser Beitrag erschien im Rubikon-Magazin.

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